Frieden ist möglich!

Das wollten Maik Bischoff und Angelika Schmidt vom Antikriegshaus Sievershausen Religionsschülern des elften Jahrgangs des Gymnasiums unter den Eichen vermitteln und zugleich ein Modul, das sie für ca. 14jährige erarbeitet hatten, von den Elftklässlern evaluieren lassen. In den Religionskursen von Jasmin Busch und Marion Arth führten sie zunächst über Bilder, welchen Begriffen, die für Frieden wichtig sind, zugeordnet werden sollten, ans Thema.

Im Anschluss versuchten sich die Schüler an einer eigenen Definition von Frieden. Dabei wurde deutlich, wie wichtig Rechtsstaatlichkeit, Demokratie, Bildung, Dialogfähigkeit und soziale Gerechtigkeit für den Frieden sind. In einem weiteren Schritt beschäftigten sich die Schüler mit den unterschiedlichsten Konflikten auf der Welt.

Hoffnung auf eine bessere Welt geben Menschen, die sich im zivilen Friedensdienst engagieren, aber in der Regel nicht von den Medien wahrgenommen werden. Einige Beispiele solcher Hoffnungsträger wurden von den Schülern anhand von Plakaten der Ausstellung „Peace counts“ vorgestellt. Schließlich wurde anhand eines „Werkzeugkastens“ zusammengefasst, was für Frieden nötig ist. Zum Schluss meldeten die Elftklässler ihren Eindruck zurück, der überwiegend positiv ausfiel.