Hochschulinformationstage

Anlässlich der Hochschulinformationstage am 11. und 12. September in Hannover war Christiane Stolz von der Zentralen Studienberatung der Leibniz-Universität Hannover auf Einladung der Koordinatorin Bettina Lemke-Stohbecke am 29.08.18 bei den Zwölftklässlern des Gymnasiums Unter den Eichen.

Sie betonte, dass die wichtigste Voraussetzung für ein Studium das fachliche Interesse, die eigene Motivation und Neugierde sind. Ist das gegeben, dann schafft man es auch, auftretende Schwierigkeiten zu überwinden. Deswegen sollte man nicht danach gehen, was auf dem Arbeitsmarkt gerade gesucht wird.

Weitere wichtige Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium sind die Fähigkeit zum selbständigen Lernen, Ausdauer und Beharrlichkeit, Kritikfähigkeit, Kooperations- und Teamfähigkeit, gutes Ausdrucksvermögen, das Beherrschen der Arbeitstechniken und Fremdsprachenkenntnisse.

Man sollte auch ehrlich zu sich selbst sein und Angebote zum Beheben der eigenen Defizite wie Tutorien annehmen.

Im ersten Semester werden die Grundlagen gelegt, weswegen dieses nicht so spannend wie die späteren Semester ist.

Beispielhaft stellte sie den Abiturienten das Studium der Wirtschaftswissenschaften, das Lehramtsstudium und das Medizinstudium vor. Im Letztgenannten gibt es den Modellstudiengang HannibaL (Hannoversche integrierte-berufsorientierte-adaptive Lehre), bei dem es kein Physikum gibt, sondern die Prüfungen erst beim 1. Staatsexamen stattfinden.

Ein numerus clausus sagt nichts über die Schwere eines Studiums aus, sondern über dessen Beliebtheit. Bis zum 15. Juli muss man sich bei der jeweiligen Hochschule bewerben, es sei denn man hat schon im vorherigen Jahr sein Abitur abgelegt, dann muss man sich bis zum 31. Mai bewerben.

Christiane Stolz empfahl die Angebote zum Ausprobieren wie das Juniorstudium, „Ab ins Studium“, die Winter-Uni u.v.m..

Auf die Frage eines Abiturienten, ob es nicht schlau sei, erst ein Jahr später zu studieren, da sie der letzte G8-Jahrgang sind und es 2020 keine Abiturienten in Niedersachsen gibt, antwortete Frau Stolz, dass man das so nicht sagen könne, da es auch Bewerber aus anderen Bundesländern gibt und da es sein kann, dass die Politik die Anzahl der Studienplätze in diesem Jahr kürzt.