Forscherklassen besuchen die Kinderuni in Hannover

Am 23. Oktober 2018 war es soweit, die Kinder der Forscherklassen des fünften und sechsten Jahrgangs machten sich gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Linda Bleck, Dr. Frauke Perl und Bianca Stengel sowie einigen Eltern auf den Weg zur Kinderuni nach Hannover. Die Vorlesung an diesem Dienstag fand in der Medizinischen Hochschule statt. Los ging es von den Bahnhöfen in Dedenhausen, Dollbergen und Burgdorf. Die einzelnen Gruppen trafen sich dann direkt an der MHH. Zunächst bekam jedes Kind einen Studierendenausweis, in dem alle Veranstaltungen der Kinderuni aufgelistet sind und dann ging es in den Hörsaal.

Da die Vorlesung nur für Kinder gemacht ist, mussten Lehrer, Eltern und andere Begleitpersonen vor Beginn der Vorlesung den Saal verlassen; leider war die Direktübertragung der Vorlesung (die überlicherweise für Eltern und Begleitpersonen stattfindet) an diesem Tag defekt, sodass die Zeit überbrückt werden musste – die Begleitergruppe der Kinder des Gymnasiums Unter den Eichen traf sich zu einer entspannten Runde im Kaffee Klatsch.

Während die Erwachsenen auf die Kinder warteten, erfuhren diese viele interessante Dinge rund um die Frage: Warum hat das Auge keine Knochen? Eine Frage, die sicherlich auch die meisten Erwachsenen nicht aus dem Stehgreif beantworten können. Die Kinder der Forscherklasse 5 und 6 des Gymnasiums Unter den Eichen können jetzt eine Antwort darauf geben – und nicht nur darauf. Sie wissen jetzt, wie das menschliche Auge aufgebaut ist und wie es (grob) funktioniert; außerdem erfuhren die Kinder, warum manche Menschen eine Brille tragen müssen. Auch die Rolle des Gehirns beim Sehen wurde thematisiert. Die Kinder konnten einige Experimente selbst vor Ort durchführen – z.B. zum Thema räumliches Sehen. Sie erfuhren am eigenen Leib, wie schwierig es ist nur mit einem Augen Entfernungen richtig einzuschätzen.

Nach Ende der Vorlesung traf man sich in den bewährten „Fahrgruppen“ und ging gemeinsam zur Bahn. Die Gruppen, die nach Dollbergen und Dedenhausen fuhren, erlebte noch ein kleines Abenteuer: Aufgrund der Verspätung der DB verpasste die Gruppe den Anschlusszug in Lehrte und stand bei ausgesprochen ungemütlichem Wetter frierend auf dem Bahnhof. Zum Glück waren sowohl Eltern als auch Kinder gut vernetzt, sodass in Windeseile hinreichend viele Autos organisiert werden konnten, die die Kinder aus Lehrte abholten. Ein riesiges DANKESCHÖN an alle Eltern für die tolle und unkomplizierte Unterstützung!!!