Was 15 Euro bewirken können

Nur 15 Euro kostet der Jahresbeitrag im Förderverein des Gymnasiums Uetze. Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung am 19.11.20 stellte der 1. Vorsitzende Dr. Jörg Liefke vor, was der Verein damit alles finanziell für die Schulgemeinschaft ermöglicht hat. Das fängt mit den Schulplanern für die Fünftklässler an, über u.a. die Unterstützung der IG z.B. mit Hoodies und reicht bis zu den Regalen für die Elftklässler. Im letzten Schuljahr war bis zum zweiten Elternsprechtag im März, wo der Förderverein wie üblich für Kaffee und Kuchen sorgte, noch alles so wie immer bis die Corona-Pandemie alles einschränkte. Herausragende Anschaffungen waren teure Experimentierkästen für die Physik und die Anschaffung von Oberteilen mit Trefferanzeigen für die Fecht-AG, welche leider im Moment jedoch nicht stattfinden darf. Genauso wie im letzten Jahr finanziert der Förderverein auch in diesem Jahr „Mathe im Advent“. Aktuell gibt der Förderverein der IG das Startkapital für den Verkauf von Mund-Nasen-Schutzmasken mit dem Schul-Logo. Selbstverständlich wird auch einzelnen Schüler/innen auf Antrag unbürokratisch geholfen. Das Gymnasium Unter den Eichen kann sich glücklich schätzen, einen so engagierten Förderverein zu haben!

Für weitere Mitglieder warben Jürgen Grundstedt und Thomas Anderson auf den Elternsprechtagen zu Beginn des Schuljahres. Leider stagniert seit einiger Zeit die Zahl der Mitglieder.

Anschließend lobten die Kassenprüferinnen Jana Blaudschun und Christine Jakob, für welche im kommenden Jahr Reinhard Hahn als Kassenprüfer gewählt wurde, die akkurate Arbeit von Kassenwartin Corinna Naumann.

Nach der Entlastung des Vorstands dankte Schulleiterin Dr. Andrea Wundram dem Förderverein für die zuverlässige Unterstützung sehr. Sie bedauert es außerordentlich, dass momentan die Hausaufgabenbetreuung nach Jahrgängen getrennt das einzige außerunterrichtliche Angebot ist, das möglich ist. Dass das Gymnasium auf seine Basiskompetenz der Wissensvermittlung wegen Corona beschränkt ist, macht sie sehr traurig. Denn Schule lebt von den sonst üblichen vielen außerunterrichtlichen Angeboten wie den AGs, Klassenfahrten, dem IG-Grillen oder z.B. dem Martinsmarkt.

Die Schulleiterin lobte das verantwortungsbewusste Verhalten der Gymnasiasten, die sich an die Corona-Auflagen halten, und auch das ihrer Eltern, die ihre Kinder bei Erkältungssymptomen Zuhause lassen. Das größte Problem sei die Enge in den Schulbussen.

Alle Beteiligten hoffen auf eine Jahreshauptversammlung im nächsten November ohne Corona-Einschränkungen.