Erasmus – Projekte sind nachhaltig … in zweierlei Hinsicht

Seit einigen Jahren nimmt unsere Schule aktiv an verschiedenen europäischen Eramus+ Projekten teil. Entweder als Partnerschule (2015-2017 „Live healthily in a healthy environment “) oder auch gerne federführend (2018 – 2020 “F.I.T. for Europe”). Im Fokus beider Projekte stand für uns selbstverständlich nachhaltiges Leben und der Weg in die Digitalisierung. Dass auch die aus diesen internationalen Projekten nachhaltige Freundschaften entstehen können, berichtet nun Mette Meyer.

Das sind Maira und ich. Seit über zweieinhalb Jahren sind wir nun schon befreundet. Kennengelernt haben wir uns beim Erasmus+ Austausch in Lettland. Dort haben wir bei einer Gruppenarbeit zusammengearbeitet und uns sofort gut verstanden. Seit dieser Gruppenarbeit haben wir während des Austausches fast alle Aktionen zusammen gemacht. Am Ende der Austausch-Woche hieß es Abschied nehmen, denn ich flog zurück nach Deutschland und Maira in ihr Heimatland, die Niederlande. Doch unsere Freundschaft hielt trotz der Distanz! Nur einen Monat später – in den Weihnachtsferien – besuchte mich Maira in Deutschland und wir haben vieles gemeinsam unternommen. Anschießend haben wir gleich einen neuen Termin abgemacht, an dem ich Maira in den Niederlanden besuchen wollte und sie mir dort alles zeigen wollte. Dies wäre im Mai 2020 gewesen. Doch daraus wurde leider nichts, denn die Pandemie kam uns dazwischen. Wir schrieben uns weiterhin über WhatsApp, schickten uns Postkarten oder sahen, was die andere so treibt durch SocialMedia. Nun haben wir uns endlich nach zweieinhalb Jahren spontan wiedergesehen, als Maira einen kleinen Kurztrip nach Deutschland gemacht hat. Sie hat einen Zwischenstopp bei mir gemacht. Ich kann für mich sagen, dass man supernette Menschen beim Erasmus+ Austausch kennenlernt und wenn man sich ein wenig bemüht, die Freundschaft halten kann und man Freunde fürs Leben finden kann.