Gymnasiasten knüpfen persönliche europäische Kontakte

Der erste Schüleraustausch des Erasmus+-Projektes „F.I.T. for Europe“, der am Gymnasium Unter den Eichen stattfand, verlief sehr harmonisch. Die Gymnasiasten aus Sofia, Limbazi, Assen und Uetze wurden schnell miteinander warm und merkten, dass es eigentlich keine großen Unterschiede zwischen Europäern gibt. Dazu trug auch die iPad-Rally der CityHunters in Hamburg bei, bei der die gemischten Schülergruppen z.B. sich ein Lied ausdenken sollten oder ein Foto erstellen sollten, bei dem ein Gruppenmitglied in der Luft ist. Die Uetzer, die einen bulgarischen Austauschpartner haben, trafen sich alle und haben sich etwas Bulgarisch beibringen lassen, welches sie bei ihrem Gegenbesuch im Juni 2019 in Sofia anwenden können. Die Kommunikation läuft ansonsten auf Englisch. Die Gymnasiasten aus Uetze und den Niederlanden verstehen sich sogar so gut, dass die Uetzer nicht bis zum offiziellen Gegenbesuch 2020 in Assen warten wollen, sondern sich schon eher in den Ferien privat mit ihren Austauschpartnern treffen möchten.

Die Woche in Uetze stellte das deutsche Ausbildungssystem in den Vordergrund. Dazu wurde der Hamburg Port Authority und die Stage School in Hamburg, der Fachbereich Physik der Leibniz-Universität, die Contintental-AG und die Technische Informationsbibliothek in Hannover und die Autostadt in Wolfsburg besucht. (Berichte darüber findet man auf der Homepage fitforeurope.net.) Ein besonderes Abenteuer war der Besuch der Hauptmensa der Leibniz-Universität mit 36 Schülern. Die Uetzer Betreuer Verena Everding, Dr. Frauke Perl und Dirk Früchtemeyer erhoffen sich davon, Berührungsängste der Jugendlichen gegenüber der Uni und möglichen Arbeitgebern abgebaut zu haben.

Am Freitag wurden die Erfahrungen der Woche von den europäischen Schülern reflektiert und der EU-Abgeordneten der Region Hannover Dr. Godelieve Quisthoudt-Rowohl (CDU) präsentiert. Sie ist schon 30 Jahre im Europaparlament und hat erlebt wie dieses immer größer und heterogener wurde. Dennoch könne man immer noch zufriedenstellende Kompromisse miteinander schließen. Auch Schüler des Politik-Leistungskurses waren anwesend und stellten ihr Fragen z.B. zum Brexit oder zu antidemokratischen Beschlüssen osteuropäischer Regierungen. Dr. Quisthoudt-Rowohl ist der Überzeugung, dass die Zeit gute Beschlüsse für Europa bringen werde.

Freitagabend feierten alle „F.I.T. for Europe“-Teilnehmer mit DJ Lukas Werner in der Mensa des Schulzentrums den Abschluss ihrer gemeinsamen, erlebnisreichen Woche.

 

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