Club Erasmus+_Crossing Borders

von Andrea Fehring

Die Corona Maßnahmen engen Schule ein, das müssen wir momentan alle mehr oder weniger schmerzlich erfahren. Und dennoch bringt die Digitalisierung auch neue Möglichkeiten der Vernetzung mit sich, wie unser eTwinning Pilotprojekt Club Erasmus+_Crossing Borders zeigt. Das Internet bietet schließlich im wahrsten Sinne des Wortes grenzenlose Möglichkeiten, wenngleich einem die Technik Gelegentlich einen Strich durch die Rechnung macht. Und so haben wir uns Ende März zum ersten Mal mit Schülerinnen und Schülern einer Schule in Lille online – in einer Kennenlern-Videokonferenz – getroffen. Es war ein noch etwas holpriger Start mit technischen Schwierigkeiten: 28 französische Siebt- und Achtklässler waren (mit Masken) in einem einzigen mit veralteten PCs (ohne Kameras) ausgestatteten Computerraum versammelt, während 12 Uetzer Schülerinnen und Schüler aus Jahrgang 7 und 8 mit dem heimischen PC zugeschaltet waren, um dem etwas lauten und chaotischen Spektakel beizuwohnen. Dennoch konnte man einen ersten Eindruck voneinander gewinnen.

Die zweite Konferenz am 30.4. mit nur 24 Schülerinnen und Schülern lief reibungsloser ab. Diesmal waren auch die Franzosen Lockdown-bedingt zuhause, so dass eine entspannte digitale Erasmus-Stunde (auf Englisch) stattfinden konnte. Neben meist non-verbalen Kennenlernspielen, konnten die Schülerinnen und Schüler in deutsch-französischen Breakout-Rooms über sich selbst sowie ihre Erfahrungen und Wünsche im Lockdown sprechen und sich ein Bild davon machen, wie andere Teenager in Europa durch die Corona-Zeit kommen. Eine dritte Konferenz ist schon in Planung, diesmal wohl auf beiden Seiten im Wechselmodell.

  1. Videokonferenz: 26.3. (12:00-12:30)

40 SuS insgesamt (12 Deutsche, 28 Franzosen)

2. Videokonferenz: 30.4. (12:00-12:45)

24 SuS insgesamt (11 Deutsche, 13 Franzosen)

Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit!