Eine Woche segeln mit der Samenwerking

„Im September geht der ganze Jahrgang eine Woche segeln auf dem IJsselmeer.“ Ja, dieser Satz hatte nur bei wenigen von uns Begeisterung erweckt. Denken wir jetzt über dieses Verhalten nach, kommen wir uns wahrscheinlich alle dämlich vor. Die Woche Segeln war nämlich unvergesslich!

Schon auf der Hinfahrt hatten bereits alle gute Laune und auch das Wetter hat mitgespielt. Also hieß es nach dem Ankommen erstmal unser Segelschiff die „Samenwerking“ zu erkunden und einzurichten. So flott wie wir angekommen waren, waren wir dann auch schon auf See Richtung Enkhuizen unterwegs. Dort wurde dann, so wie an allen anderen Abenden, von der jeweiligen Kochgruppe gekocht und eines steht fest…satt waren immer alle!

Nach dem Abendessen folgte, bereits am ersten Abend, die obligatorische Abendrunde, in welcher jeder von seinen Eindrücken erzählen konnte. Auch coole Sprüche aus der Bravo, die Herr Schulz vorgelesen hat, durften nicht fehlen. Danach begann dann die komplette Freizeit, die viele von unserer Gruppe in der Stadt verbracht haben, um sich dann spätestens 23 Uhr wieder zum Spieleabend zu treffen.

Nach der ersten kurzen Nacht stand das erste Frühstück an, bei dem schon die ersten verrückten Essenskombinationen ausgepackt wurden, sowie einen Tag ein „Erdbeermarmeladenbrot mit Honig“.

An diesem Tag ließen wir uns auf Grund der guten Verhältnisse und des Wetters in der Waddensee trockenfallen. Ein paar von uns waren sogar so mutig im kalten Wasser schwimmen zu gehen, während die anderen zum Beispiel an der täglichen Runde Yoga mit Frau Busch teilgenommen haben oder einfach mal wieder komplett abgetanzt haben. Besonders schön war, dass wir dort unter freiem Sternenhimmel auf dem Deck schlafen konnten.

Nach diesem Erlebnis ging es dann auf die erste Insel nach „Texel“. Fast alle von unserem Boot haben sich Fahrräder ausgeliehen (unsere kleine Crew kam leider etwas spät und musste sich dann mit Fahrrädern ohne Gang und Bremse zufriedengeben). Nichtsdestotrotz konnten wir viel von Texel sehen und waren besonders begeistert von der Stadt Den Burg. Dort trafen wir auf einen ganz besonderen Einwohner namens Kater Sam, welcher dort sein eigenes kleines Häuschen, einen kleinen Sonnenschirm hatte und dort am liebsten gestreichelt worden ist.

Den Tag darauf sind wir fast acht Stunden weiter gesegelt zu der nächsten Insel Terschelling. Da haben wir ganz sportlich den Steg mit einer Dance Session unsicher gemacht, um dann nach einer schnellen Runde Uno erschöpft ins Bett zu fallen. Der nächste Tag hatte es in sich, denn Frau Busch und Herr Schulz luden uns zu einer freiwilligen Fahrradtour ein, die auch viele von uns wahrnahmen. Wir konnten auf fast 40km Strecke einen großen Teil von der Insel sehen. Der Rest hat sich in der Zwischenzeit auf einer Wanderung durchs Watt die Zeit vertrieben, um danach einen tollen Grillabend zu machen.

Wegen eines Gewitters konnten wir am nächsten Tag erst gegen 14 Uhr losfahren Richtung Harlingen, unser letztes Ziel. Nach einem entspannten langen Segeltag mit viel UNO kamen wir gegen ungefähr 18 Uhr an. Dort erwartete uns sowohl eine wunderschöne kleine Stadt, als auch ein bezaubernder Sonnenuntergang. An diesem Abend haben wir alle nochmal eine schöne Abendrunde gehabt, auf der jeder von seinen schönsten Erlebnissen erzählen konnte, bevor wir am Freitagmittag wieder zurück nach Hause gefahren sind.

Lara Leschnikowski

 

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