Wenn Gymnasiallehrkräfte Grundschullehrerinnen “daten” :-)

In einem „Speed Dating“ geht es darum, binnen kürzester Zeit viele Informationen auszutauschen und ein Gespür für sein Gegenüber zu entwickeln, um bei beiderseitiger Sympathie den Kontakt fortzusetzen.

So war es auch in diesem Jahr beim „Speed Dating“ der Lehrkräfte des 5. Jahrgangs des Gymnasiums Unter den Eichen Uetze mit den Kolleginnen aus den umliegenden Grundschulen Uetze, Eltze, Bröckel, Hänigsen und Dollbergen am 06. Oktober 2021. Ziel war es zudem, den Übergang der Schülerinnen und Schüler von den Grundschulen an das Gymnasium weiter zu gestalten und zu erleichtern.

Viele wertvolle Informationen wurden auf beiden Seiten verbucht. Die Gesprächsthemen waren dabei sehr vielfältig.  Sie reichten von Besonderheiten bei einzelnen Schülerinnen und Schülern bis hin zum allgemeinen Austausch über Arbeitsformen.

Neben den  schulformübergreifenden Fachkonferenzen, über welche die Schulen bereits im regen Austausch sind, ist dieses „Speed Dating“ ein weiterer Baustein der Zusammenarbeit. Es wird dabei angestrebt, neue Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 5 am Gymnasium Unter den Eichen bestmöglich aufzunehmen und zu begleiten. Judith Soldo von der Grundschule Bröckel lobte die gute Organisation von Odette Orlowski, die dafür sorgte, dass bei Gebäck, Kaffee und herbstlicher Deko die Zeit sehr gut und angenehm genutzt wurde. Sie freut sich außerdem über das Interesse seitens des Gymnasiums an den Kindern. Jasmin Sönksen vom Gymnasium ist es wichtig, etwas über die Vorgeschichte der Fünftklässler*innen zu erfahren, um nicht bei Null anzufangen. Christina Krone und Birgit Pielok von der Grundschule Hänigsen finden es interessant, dass ihre Kolleg*innen vom Gymnasium die Kinder genauso wahrnehmen wie sie.

Bei vielen Gesprächen ging es auch um die Probleme, die die ehemaligen Grundschüler*innen mit dem Home-Learning im letzten Jahr hatten. Einige weisen Defizite in der Feinmotorik auf, z.B. beim Schreiben.

Die Ziele des „Speed Datings“ sind voll erfüllt worden und der Kontakt wird mit Vergnügen fortgesetzt. Zum Wohle der Schülerinnen und Schüler „daten“  sich die Lehrkräfte gerne wieder.