Französische Austauschschüler

Das Gymnasium freut sich, drei französische Austauschschüler begrüßen zu dürfen. Aus der Nähe von Lille in Nordfrankreich (Douai) sind Killian Legezynski (über das Voltaire-Programm) und César Hénocq (über das Sauzay-Programm) und aus Montpellier in Südfrankreich ist Enzo LeFischer (Voltaire) in Uetze. Killian und César wollen das Abi-Bac absolvieren, d.h. das französische und das deutsche Abitur. Für das letztere müssen sie Prüfungen in Deutsch und in Erdkunde und Geschichte auf Deutsch ablegen. Um ihre Deutschkenntnisse zu verbessern, sind alle drei hier und nehmen im 2. Halbjahr am Unterricht der 10. Klasse teil. Sie sagen unisono, dass es nicht leicht sei, Deutsch zu sprechen. Anfangs haben sie sich mit ihren Gasteltern auf Englisch verständigt, aber langsam unterhalten sie sich mit ihnen auch immer mehr auf Deutsch. Französischlehrerin Heidrun Molde freut sich, dass die Gymnasiasten Mika Rakebrandt, der Gastbruder von Enzo, Justus Rimat, der Gastbruder von Killian, und Nils Stellfeldt, der Gastbruder von César, an diesen Austauschprogrammen teilnehmen, auf welche sie unermüdlich hinweist. Nach den Sommerferien werden sie bei den französischen Gastfamilien sein und ihr Französisch verbessern.

Killian, César und Enzo gefällt es, dass der Schultag in Deutschland kürzer als in Frankreich ist. Die größte Umstellung für sie war, dass hier nicht so spät und so lange zu Abend gegessen wird wie bei ihnen zu Hause. Killian gefällt es, dass es hier auf den Dörfern noch eine Infrastruktur gibt, denn dass sei in Frankreich nicht so. Dort müsse man für alle Erledigungen in die nächste Stadt fahren.

Gleich am ersten Tag in Deutschland war Enzo mit Mika auf einem Konzert in Hannover. Außerdem haben die beiden das Phaeno in Wolfsburg besucht. Zum Basketball begleitet Enzo Mika. Justus war mit Killian schon in Hannover, Würzburg und Berlin. Nils war mit César beim Schützenfest in Hannover und über das Himmelfahrtswochenende fahren sie an die Nordsee. Außerdem geht César mit Nils zum Handball.

Vielleicht entstehen hier europäische Freundschaften fürs Leben.