Erasmus+

   „das Plus für interkulturelle Erfahrungen“

So berichteten unsere teilnehmenden Schülerinnen und Schüler nach einer gemeinsamen Aktionswoche mit ihren niederländischen, polnischen und türkischen Gastschülerinnen und Schülern.

Im Rahmen des Erasmus+ – Projekts „Live healthily in a healthy environment“ besuchten unser Gymnasium vom 12. bis 18. März SchülerInnen und LehrerInnen oben genannter europäischer Staaten. Gemeinsam verbrachten wir die Woche damit, uns und unsere Kulturen ausgiebig kennenzulernen sowie im Rahmen der Thematik fachliche Exkursionen und Workshops durchzuführen. In Berlin besichtigten wir den Bundestag und das moderne „Beleuchtungssystem“ des Plenarsaals – eine spezielle Anordnung von Spiegeln in der Kuppel liefert das Licht für den Saal. Im Anschluss daran waren die Ausstellungen des Museums für Naturkunde ein weiteres Highlight.

Lebensraum und Angepasstheit von Tieren wurden anhand einer Rallye im Erlebnis-Zoo Hannover von den SchülerInnen selbstständig erarbeitet. 5 Gewinnerteams, aus allen teilnehmenden Nationen, konnten sich am Freitagabend über eine Faire Tafel Schokolade freuen, die jedes Gruppenmitglied überreicht bekam.

Im Zentrum dieser aktiven Woche standen allerdings die Workshops, die an unserer Schule stattfanden und von engagierten Kolleginnen und Kollegen geplant und durchgeführt wurden. Für einen guten Start in die Woche organisierte Herr Früchtemeyer gemeinsam mit Herrn Gottschalk Spiele und ein Länder-Quiz zur Förderung des Kennenlernens und der Kommunikation. Beim „vertical gardening“ zimmerten die SchülerInnen unter der Anleitung von Frau Dierks, Frau Perl und Herrn Schulz in internationalen Gruppen einen platzsparenden Kräutergarten aus Paletten für das Atrium der Schule. Diese Kräuter konnten die Erasmus+ – TeilnehmerInnen dann im Kochkurs bei Herrn Früchtemeyer nutzen – regionale Küche mit Kartoffeln, Zwiebeln und Kräutern aus eigenem Anbau.

Des Weiteren konnten alle SchülerInnen bei Herrn Schulz eine Batterie aus Kartoffeln zusammenbauen und sogar über eine Reihenschaltung eine Diode zum Leuchten bringen. Für eine erfrischende Tagescreme, mit ausschließlich essentiellen Zutaten, mischten die TeilnehmerInnen bei Frau Everding Wasser, pflanzliches Öl, Emulgator, alkoholisches Konservierungsmittel, Vitamin E und Aloe Vera zu einer geschmeidigen Emulsion.

„… nette Leute kennengelernt …“ – „… Einblicke in andere Kulturen bekommen …“ – „…was wir gemacht haben, war cool …“ – „ … jederzeit wieder…“ – „ … trotz der Nähe zu den Niederlanden viele Unterschiede kennengelernt …“ – „ … englisch sprechen war eine gute Übung …“ Das sind einige Kommentare unserer Schülerinnen und Schüler nach dieser eindrucksvollen Woche.

Na dann, starten wir 2018 in eine neue Runde mit Erasmus+ – vielseitiger Erfahrungsaustausch über die Landesgrenzen hinaus.

Verena Everding