Der Fossilien-Vortrag für die Forscherklassen

Der Archäologe Dr. Alexander Mlasowsky hat den Forscherklassen 5a und 6a am 24.11.21 im Rahmen eines Vortrages in der Agora unserer Schule viele spannende und interessante Dinge erzählt. Fossilien brauchen viele tausende Jahre, bis sie zu solchen werden und in Museen und Steinbrüchen zu finden sind. Dr. Alexander Mlasowsky meinte, dass er oft mit Schulklassen, Lehrern, freiwilligen Helfern und Kollegen in diesen gewesen ist. Außerdem hat er uns die Entwicklung vom Affen zum Menschen aufgezeigt und genau erklärt. Er sprach über den Homo sapiens, das bedeutet „weiser Mann“ und den Homo erectus, „stehender Mann“.

Der Homo neanderthalensis hat das Kochen und Braten erfunden und somit das Fleisch mit den vielen Nährstoffen für ihre Gesundheit genutzt. Erstaunlicherweise sind wir auch über ein paar Ecken mit den Lemuren verwandt. Er hat uns viel über die Komodowarane erzählt, denn diese sind sehr langsam und haben eine komplizierte aber interessante Art der Jagd entwickelt. Der Komodowaran hat starkes Gift, das mit einem Biss in die Blutbahn des Beutetieres gelangt und dessen Körper durchströmen. Dadurch wird es langsamer und fällt schließlich um. Dann muss er nur noch der Blutspur folgen. Wenn ein Komodowaran schlüpft, ist die Mutter schon längst weg, denn sie legt nur ihre Eier und zieht weiter. Dadurch müssen die Kleinen schnell alleine fliehen, denn dort wo sie schlüpfen gibt es viele hungrige Schlangen. Er wird ca. 3 m groß und 79 bis 91 kg schwer und mindestens 30 Jahre alt. Komodowarane leben auf Komodo in Indonesien. Wenn Menschen dort hinausgehen, kann es sein, dass sie einem Komodowaran begegnen, denn diese machen ihre Nickerchen gerne auf den Terrassen der Bewohner. Oft wird der Komodowaran als „der letzte überlebende Dinosaurier“ bezeichnet. Es gibt ihn aber erst seit vier bis fünf Millionen Jahren, während die letzten Dinosaurier bereits vor etwa 65 Millionen Jahren ausgestorben sind. Der Vortrag war sehr interessant und hat echt viel Spaß gemacht.

Vielen Dank an Herrn Dr.

Mlasowsky im Namen aller Forscher und von

Enna Marie Brandes und Caris Glaser (5a)