Der Zweite Weltkrieg in Niedersachsen

Das ist der Titel einer Wanderausstellung des Landesverbandes Niedersachsen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., welche Geschichtslehrerin Jasmin Busch für die 10. Klassen des Gymnasiums Unter den Eichen organisiert hat.

Die Zehntklässler*innen haben die anschaulichen Tafeln mit Zeitzeugenberichten und regionalen Beispielen studiert und dabei einen Fragebogen ausgefüllt. Die Ausstellung beleuchtet die Themen: die Gleichschaltung, die propagandistische Verführung zum Krieg, die Kriegswirtschaft, Zwangsarbeit, Judenverfolgung, Hitlerjugend, der Bombenkrieg, die Heimatfront, das Kriegsende, die Aufnahme vieler Flüchtlinge aus dem Osten in Niedersachsen, die Kriegsfolgen, die Konfrontation mit der Schuld und der Umgang mit dieser Vergangenheit. Abschließend informiert eine Tafel über die Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, welcher die Erinnerung an Krieg und Gewaltherrschaft wachhalten, zum Verstehen der Ursachen beitragen, auf die historische Verantwortung hinweisen und zum Frieden und zur Völkerverständigung aufrufen will.

Wie bei der Erforschung des Schicksals der auf dem Schwüblingser Friedhof begrabenen russischen Kriegsgefangenen durch eine 10. Klasse des Gymnasiums vor zwei Jahren unterstützt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge solche Recherchen, da nach wie vor ca. eine Million Menschen im Zweiten Weltkrieg als vermisst gelten.

 

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